Kunst und Kultur

Alaska, Syrien, Hohenlohe… Reisefotografien von Reinhold Würth aus aller Welt aus den Jahren 2008 bis 2014.

Ausstellung „Alaska, Syrien, Hohenlohe… Reisefotografien von Reinhold Würth aus aller Welt aus den Jahren 2008 bis 2014.“

Reinhold Würth (*1935) ist nicht nur Unternehmer, Kunstsammler und passionierter Weltreisender sondern auch leidenschaftlicher Fotograf mit Mut, Beobachtungsgabe, Ausdauer und Neugier und mit einem unbestechlichen fotografischen Auge, das in Jahrzehnten der Kunstbetrachtung geschult wurde. In seinen Bildern von entlegensten Landschaften der Erde bis zu Orten nah der Heimat nimmt Reinhold Würth uns mit auf eine Reise um den Globus: hin zu alten Kulturen und Traditionen, zu Gesellschaften im bisweilen schmerzlichen Spagat zwischen Tradition und Moderne und hinein in atemberaubende Landschaften. Die in der Ausstellung gezeigten Fotografien entstanden in Alaska, Chile, Jordanien und China genauso wie in Skandinavien, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Spanien, Botswana, Brasilien, auf den Galapagosinseln und den British Virgins Islands, in Costa Rica, Kanada, Argentinien, Finnland, Panama und Kroatien. Getreu dem Grundsatz „Reisen ist Leben – Leben ist Reisen“. Denn, so Reinhold Würth 2006: „Lebe ich zu Hause, im Gleichmaß des Alltags, vergeht eine Woche im Nu. Befinde ich mich hingegen auf Reisen, sind die Eindrücke einer Woche mitunter so vielfältig, als seien seit der Abreise Monate ins Land gegangen.“

„Von Alaska bis Syrien“, ist der Titel der ausgestellten Serie, die rund 70 Fotografien umfasst und in den Jahren 2008 bis 2014 entstand. Von den Gletschern und der weitläufigen Natur Alaskas bis zur damals noch blühenden, heute zerstörten, syrischen Metropole Aleppo bis nach Niedernhall im Baden Württembergischen Hohenlohe bewegen wir uns auf den Spuren des Reisenden.

Titelbild: Reinhold Würth, Alaska, Five Fingers, 2013 (Ausschnitt), Inv. 16878/57