Nachhaltigkeit als Fundament für die Zukunft: EcoVadis zeichnet Würth Österreich mit Gold aus

Nachhaltigkeit als Fundament für die Zukunft:  EcoVadis zeichnet Würth Österreich mit Gold aus

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> Ingrid Reichenauer, Leiterin des Nachhaltigkeitsmanagements bei Würth Österreich, und Michael Hempt, CEO Würth Österreich, freuen sich über die EcoVadis Gold-Auszeichnung 2026 © Würth

Würth Österreich wurde im aktuellen Nachhaltigkeitsrating von EcoVadis mit der Gold-Medaille ausgezeichnet. Mit einer Gesamtbewertung von 82 von 100 Punkten und dem 95. Prozentrang zählt Würth Österreich zu den besten fünf Prozent aller in den vergangenen zwölf Monaten bewerteten Unternehmen weltweit.

„Die Auszeichnung mit der Gold-Medaille ist für uns eine wichtige Bestätigung, dass wir Nachhaltigkeit konsequent und strategisch in unserem Unternehmen verankern und vorantreiben. Nach der Bronze-Bewertung im Vorjahr zeigt dieser Sprung, wie ernst wir das Thema nehmen und wie konsequent wir daran arbeiten. Die Klimakrise erfordert entschlossenes Handeln, damit eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung möglich ist“, sagt Michael Hempt, CEO von Würth Österreich.

Gesteuerte Risiken für mehr Resilienz

Im Jahr 2024 hat das Hochwasser in der Firmenzentrale in Böheimkirchen enormen Schaden angerichtet. Heuer war der Sommer von anhaltenden Höchsttemperaturen geprägt, eine bisher nie dagewesene Belastung für Mitarbeitende in den 80 Würth Shops, den 500 Außendienst- sowie den Logistikmitarbeitenden.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf das Unternehmen gehen aber weit darüber hinaus: Als Akteur in einer globalisierten Wirtschaftswelt sieht man sich beispielsweise mit schwankenden und steigenden Energiepreisen konfrontiert. Als Reaktion darauf wurde bereits in Geothermie und PV-Anlagen investiert und die Firmenflotte wird bis 2030 elektrifiziert. Die Dekarbonisierungsstrategie von Würth Österreich gibt vor, die CO2-Emissionen in Scope 1 und 2 bis 2030 um über 90 Prozent zu senken. Mit der Geothermieanlage allein werden jährlich rund 880 Tonnen CO2 eingespart.

Transparenz notwendig und hilfreich

Der Abhängigkeit von internationalen Lieferketten und den damit verbundenen Risiken ist sich das Handelsunternehmen bewusst und setzt daher zunehmend auf nachhaltige Beschaffung. „Wir möchten unseren Kunden auch künftig den hohen Würth Qualitätsstandard bei Produkten und den gewohnten Lieferservice bieten können. Dafür ist es notwendig, unsere Lieferanten zu kennen und gemeinsam an Verbesserungen im Bereich Produkt und Verpackungen, Umweltschutz sowie Menschen- und Arbeitsrechten zu arbeiten,“ führt Geschäftsführer Michael Hempt aus.

Der Sprung von der Bronzemedaille bei der letzten Bewertung auf Gold in diesem Jahr zeigt, dass das Nachhaltigkeitsmanagement wirksam ist und in zentralen Themenfeldern messbare Fortschritte erzielt. „Besonders erfreulich ist die starke Bewertung in den Bereichen Umwelt und nachhaltige Beschaffung – zwei Felder, in denen strategische Steuerung, belastbare Prozesse und konsequente Umsetzung entscheidend sind“, sagt Ingrid Reichenauer, Leiterin des Nachhaltigkeitsmanagements bei Würth Österreich.

Zusätzliche Bestätigung erhält Würth Österreich auch im Carbon Rating von EcoVadis: Das Unternehmen wurde dort mit dem Management-Level „Fortgeschritten“ bewertet. Hervorgehoben werden unter anderem öffentlich bekanntgegebene Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen, Maßnahmen zu erneuerbaren Energien, Logistik- und Flottenoptimierung sowie eine umfassende THG-Berichterstattung.

Entschlossenheit statt Trägheit

Studien wie der im Juni 2026 erschienene Chancenreport des KONTEXT Instituts zeigen: Für Unternehmen in Europa und weltweit eröffnet Nachhaltigkeit nicht nur neue Anforderungen, sondern vor allem neue Möglichkeiten: mehr Innovationskraft, robustere Lieferketten, höhere Energieeffizienz, stärkere Kundenbindung und bessere Zukunftsperspektiven in einem sich wandelnden Marktumfeld. Gerade in Europa entstehen durch Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und neue regulatorische Standards starke Impulse für moderne Geschäftsmodelle und nachhaltiges Wachstum. Wer diesen Wandel aktiv nutzt, schafft die Basis für langfristigen Erfolg, stärkt die eigene Resilienz und positioniert sich als relevanter Partner in einer Wirtschaft von morgen, so die Kernaussage der Studie.

„Wenn ich mir etwas für die österreichische Wirtschaft wünschen dürfte, dann wäre das ein beherztes und mutiges Vorgehen der Politik im Klimaschutz, damit Unternehmen mit klaren Rahmenbedingungen in die Zukunft gehen und im internationalen Wettbewerb bestehen können“, appelliert Hempt.

Für Kunden, Partner und Mitarbeitende ist die Auszeichnung ein klarer Nachweis dafür, dass Nachhaltigkeit bei Würth Österreich verbindlich gesteuert, überprüft und messbar umgesetzt wird. Die Gold-Medaille wird aber auch als Auftrag für die Zukunft verstanden, denn große Herausforderungen stehen dem Unternehmen noch bevor, wie z.B. die Reduktion von Transportemissionen und die Entwicklung kreislauffähiger Produkte.

Über EcoVadis

EcoVadis ist eine international anerkannte Plattform zur Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen. Die Methodik basiert auf internationalen Standards wie der Global Reporting Initiative (GRI), dem United Nations Global Compact und ISO 26000. Bewertet werden die vier Themenfelder Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung.

Über Würth Österreich

Würth ist Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial für die professionelle Anwendung. Die Produktpalette umfasst über 120.000 Artikel: Von Schrauben, Schraubenzubehör und Dübeln über Werkzeuge bis zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. Zu den Kunden zählen Handwerks- und Industriebetriebe, die von rund 500 Außendienstmitarbeitenden betreut werden. Parallel dazu baut Würth das Niederlassungsnetz in ganz Österreich kontinuierlich aus. In über 80 Würth Shops sind mehr als 5.000 Produkte permanent lagernd. Das Unternehmen beschäftigt knapp 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 300 Millionen Euro. Sprecher der Geschäftsführung ist Michael Hempt.