25 Jahre Art Room Würth Austria: Jubiläum mit Ausstellung von Isolde Maria Joham

25 Jahre Art Room Würth Austria: Jubiläum mit Ausstellung von Isolde Maria Joham

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> Am Foto v.l.n.r.: Michael Hempt (CEO Würth Österreich), Gerda Ridler (Künstlerische Direktorin Landesgalerie Niederösterreich), Gottfried Höllwarth (Ehemann der Künstlerin und Bildhauer), Elisabeth Kreuzhuber (Kuratorin der Ausstellung und Kunstexpertin) © Würth Österreich / Pamela Schmatz

Mit der Eröffnung der Ausstellung „Centre Pompidou – Isolde Maria Joham. Sammlung Würth und Leihgaben“ feierte der Art Room Würth Austria am 4. Mai sein 25‑jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste aus Kunst, Kultur und Wirtschaft sowie Mitarbeitende folgten der Einladung zur Vernissage. Gleichzeitig wurde der 100.000ste Gast begrüßt – ein besonderer Meilenstein in der Geschichte der Ausstellungsstätte in Böheimkirchen (NÖ).

„Der Art Room Würth Austria ist seit 25 Jahren ein Ort der Begegnung – zwischen Kunst und Unternehmen, zwischen regionaler Verankerung und internationaler Kunstgeschichte. Dass wir im Rahmen dieses Jubiläums den 100.000sten Gast begrüßen durften, ist ein starkes Zeichen dafür, wie gut dieser Ort angenommen wird“, freut sich Elisabeth Kreuzhuber, Kuratorin der Ausstellung und Kunstexpertin.

Anlässlich des Jubiläums eröffnet die Ausstellung „Centre Pompidou – Isolde Maria Joham. Sammlung Würth und Leihgaben“ eine Auseinandersetzung mit einer der außergewöhnlichsten Positionen der österreichischen Nachkriegskunst. Die Präsentation verbindet das Vierteljahrhundert Art Room Würth Austria mit den Werken von Isolde Maria Joham, deren monumentale Bildsprache, thematische Vielschichtigkeit und singuläre Handschrift bis heute nachwirken.

Österreichische Kunstgeschichte

Das künstlerische Schaffen von Isolde Maria Joham (1932–2022) erstreckt sich über nahezu sieben Jahrzehnte und beeindruckt durch Vielschichtigkeit, Monumentalität und eine unverwechselbare Bildsprache. Übergroße Formate, überraschende Motivkombinationen und zeitlose Fragestellungen prägen ihr Werk ebenso wie die intensive Auseinandersetzung mit Pop Art und unterschiedlichen Realismen.

2021 wurde Johams Lebenswerk mit dem Würdigungspreis für Bildende Kunst des Landes Niederösterreich ausgezeichnet. 2022 folgte eine große Ausstellung in der Landesgalerie Niederösterreich, die sie noch selbst mitgestalten konnte – genau 40 Jahre nach ihrer ersten Malereiausstellung im Wiener Palais Liechtenstein. Am letzten Ausstellungstag verstarb die Künstlerin. Die Ausstellung in Krems markierte eine längst überfällige Würdigung und unterstrich ihre Bedeutung für die österreichische Kunstgeschichte.

25 Jahre Art Room Würth Austria – Rückblick und Neubeginn

Ein eigener Ausstellungsraum ist dem 25‑jährigen Jubiläum des Art Room Würth Austria gewidmet. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1999 ist der Art Room ein wichtiger kultureller Impulsgeber für die Region Böheimkirchen und den westlichen Wienerwald. Das Firmengebäude von Würth Österreich, errichtet nach Plänen des Wiener Architekturbüros Ernst Huss, beherbergt neben zwei monumentalen Mosaiken von Christian Ludwig Attersee auch den Art Room – eines von mittlerweile 15 Würth Museen und Ausstellungshäusern in Europa.

Auf rund 400 m² fanden hier bisher rund 100 Ausstellungen sowie zahlreiche Konzerte statt. Der 15. September 2024, als Hochwasser in die Ausstellungsräume eindrang und eine mehr als eineinhalbjährige Schließzeit erforderlich machte, markierte eine Zäsur in der Geschichte des Art Room. Nach umfassender Renovierung und der Umsetzung zusätzlicher Sicherheitsvorkehrungen öffnete der Art Room Würth Austria im Jänner 2026 wieder in neuem Glanz. Zwar fiel das Archiv dem Wasser zum Opfer, doch nahezu alle Plakate vergangener Ausstellungen und Konzerte konnten digital rekonstruiert werden.

Ein eigener Ausstellungsbereich lädt zu einem Streifzug durch 25 Jahre Art Room ein – mit Highlights aus bildender Kunst, heimischen Musikgrößen, besonderen Persönlichkeiten und vielen prägenden Momenten.

„Kunst und Kultur sind bei Würth ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Der Art Room Würth Austria steht seit 25 Jahren für diese Haltung – und dafür, Kunst für viele Menschen zugänglich zu machen. Dass diese Möglichkeit seit über zwei Jahrzehnten so lebendig genutzt wird, freut uns sehr“, sagt Michael Hempt, CEO von Würth Österreich.

Ausstellung:

„Centre Pompidou“ – Isolde Maria Joham. Sammlung Würth und Leihgaben
Laufzeit: 5. Mai 2026 bis 3. März 2027

Art Room Würth Austria – Öffnungszeiten:

Mo–Do: 7–17 Uhr
Fr: 7–12 Uhr
Eintritt frei

Über Würth Österreich

Würth ist Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial für die professionelle Anwendung. Die Produktpalette umfasst über 120.000 Artikel: Von Schrauben, Schraubenzubehör und Dübeln über Werkzeuge bis zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. Zu den Kunden zählen Handwerks- und Industriebetriebe, die von rund 500 Außendienstmitarbeitenden betreut werden. Parallel dazu baut Würth das Niederlassungsnetz in ganz Österreich kontinuierlich aus. In über 80 Würth Shops sind mehr als 5.000 Produkte permanent lagernd. Das Unternehmen beschäftigt knapp 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 300 Millionen Euro. Sprecher der Geschäftsführung ist Michael Hempt.